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Longboards

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Longboards

Longboards sind mittlerweile schon nicht mehr aus dem Straßenbild weg zu denken. Viele Kinder, Jugendliche, Surfer, usw. cruisen auf diesen langen Skateboards die Straßen entlang. Es ist nicht nur cool, sondern auch ein gutes alternatives Transportmittel. Vor allem jetzt seitdem die Mini-Longboards beliebt sind, und man sein Longboard überall hin mitnehmen kann.

Stecke dein Mini-Longboard einfach in den Rucksack oder mache es daran fest. Wenn du vom Zug zur Schule oder zur Arbeit musst, rollst du einfach wie ein Blitz über die Straße. Wegen der großen Rollen ist die Geschwindigkeit der Mini-Longboards sehr hoch, während sie gleichzeitig auch sehr wendig im Verkehr sind.

Longboards kann man auch benutzen um Downhill zu fahren. In großen Teilen des Landes gibt es dafür keine geeigneten Bergen. Eine Hochbrücke könnte aber schon reichen für eine schöne Longboard Abfahrt.

Worauf sollte man beim Kaufen eines Longboards achten?

Bevor man sich ein Longboard aussucht:

Muss man sich fragen…….was möchte man mit dem Longboard machen? Erst wenn man weiß, wofür man sein Longboard benutzen möchte, kann man sich richtig entscheiden. Man sollte sich also vorher überlegen in welche Richtung man gehen möchte;

- Lange Abstände fahren

- Slalom fahren

- Pool und Park fahren

Zur Benutzung als tägliches Transportmittel in der (lebhaften) Stadt

- Downhill, schnell den Berg runter

- Von allem ein wenig, nichts Spezielles

Das Deck:

Shape

Es gibt verschiedene Formen, die oft bei Longboards geführt werden. Wenn klar ist was man mit dem Longboard machen möchte, kann man sich einen bestimmten Shape auswählen. Einige Shapes sind sehr spezifisch, deshalb empfehlen wir beim ersten Longboard einen Allround Shape zu kaufen. Unten werden die meist benutzten Shapes aufgelistet:

Pintail

Zum Fahren einer Strecke und Spaß zu haben oder für Abstände Diese Longboards sind meistens ziemlich lang.

Downhill

Für Downhill oder große Abstände. „Dropped“ gibt an, wie die Trucks auf eine bestimmte Art am Board festgemacht worden sind am Board; das Deck des Longboards liegt in diesem Fall tiefer als die Trucks, auf denen das Deck liegt. Das Longboard bleibt stabil während hoher Geschwindigkeit.

Citycruiser/Pooldeck   

Für im Skatepark, im Pool, oder um einfach Spaß zu haben. Das Deck hat oft ein Tail, und ist drehfreudig wegen seiner kurzen Länge. Durch die Länge ist es auch einfach mitzunehmen im Zug oder Bus und deswegen ein griffiges Transportmittel in der Stadt.

Sehr viel mehr Arten von Decks

Es gibt viele Modelle und Alternativen für die obengenannten Longboard Decks. Sehr viele Arten von Decks wurden und werden hergestellt, also es gibt ungefähr alles. Pintails mit einem Kicktail anstatt einer  zulaufenden Form sind im Moment sehr beliebt. Diese Decks bringen den Vorteil eines großen Brettes (Raum zum spielen, ruhig fahren, gemütlich), aber dann mit einem Kicktail, damit man sich ausprobieren kann. Auch gibt es spezielle Decks geeignet für Slalom fahren, oder um sich darauf zu setzen und Downhill zu fahren. Das ist alles noch nicht so spannend wenn man zum ersten Mal ein Longboard kaufen möchte, also belassen wir es hier bei dem normalen Longboard.  

Concave 
Bezeichnet die Biegung des Brettes quer zur Fahrtrichtung. Da die Seiten des Decks höher sind als die Mitte des Decks kann man besser stehen bleiben, und spürt man besser wo man genau auf dem Longboard-Deck steht. Das Concave macht das Brett auch steifer. Das Gegenteil vom Concave ist Convex.

Camber 
Camber ist die Biegung des Brettes in der Fahrrichtung. Dadurch ist die Mitte des Brettes höher als die Vorder-(Nose) und Hinterseite (Tail). Camber macht das Longboard stärker, und den Rebound (siehe unten) energetischer.

Flex 

Bezeichnet das Federn des Brettes bei Belastung. Die wichtigste Auswirkung ist, dass die Geometrie der Trucks sich ändert wenn man das Longboard flext und damit schärfer lenken kann oder mit weniger Druck. Außerdem kann man die Energie des Rebounds (das Zurückfedern des Boards) benutzen zum Carven oder Pumpen. Für die meisten Anfänger wäre ein Longboard mit viele Flex nicht gemütlich, weil es sich ein wenig unruhiger anfühlt als ein steifes Deck.  

Material 

Fast alle Boards werden aus Holz hergestellt, mit oder ohne Verstärkung von anderen Materialien. Ausnahmen davon sind zum Beispiel Decks aus Bambus oder Kunststoffverbund. Jedes Material hat bestimmte Eigenschaften, die spürbar sind während des Fahrens.

Das Holz, dass von den großen Marken in der Longboardindustrie verwendet wird ist „Maple“. Dieses Holz ist viel stärker als das preisgleiche Alternativ „Russische Birke“. Dazu wird oft Glasfiber verwendet um Stärke und Torsionssteifheit zu gewinnen.

Kicktail? 

Ein Kicktail auf einem Longboard ist ein Tail der ein wenig nach oben gebogen ist, sowie bei normalen Skateboards. Der Unterschied zwischen einem flachen Tail und einem Kicktail ist, dass ein Kicktail sich eignet für einen Skatepark und für Tricks wie Ollie’s.

Das Setup: 

Es gibt sehr viele verschiedenen Trucks, wirklich ganz viele. Letztendlich kommt es  auf das folgende an:

Breite

Longboard-Trucks sind in der Regel 180 Millimeter breit. Breitere Trucks wären möglich, aber dann mussl man schon ein wenig fortgeschritten sein. Breitere Trucks lassen sich schwieriger lenken.  

Um so schmaler die Trucks, um so kleiner ist der Wendekreis, um so drehfreudiger ist das Board. Der Stand des Kingpins ist auch sehr wichtig. Ein vertikaler Kingpin ist für ein Longboard nicht so gut, weil dann der Wendekreis sehr groß ist. Durch sogenannte 'Angled Risers' hat man die Möglichkeit die Trucks schräger zu setzen und damit den Wendekreis zu verkleinern.   

Bushings und Kingpin

Der Kingpin ist die Schraube die durch den Truck geht. Wenn man die fester anzieht, dreht der Truck schwerer. Wenn ein Truck komplett lose abgestellt ist, reicht das aus  um unglaublich hart zu stürzen…Ein zu fest angezogener Truck sorgt dafür, dass man nicht oder kaum noch lenken kann.

Die Bushings sind um den Kingpin und sind ein wenig weich. Bushings sorgen dafür dass die Trucks sich geschmeidig bewegen wenn man lenkt. Durch die Anwendung weicherer Bushings lenken die Trucks einfacher. Härtere Bushings machen die Trucks steifer. Wenn man trotz des Festziehens oder Lösens der Bushings immer noch nicht die richtige Einstellung erreichen kann, hat man die Möglichkeit die Bushings aus zu tauschen. Dies ist schon wieder mehr fortgeschritten, vor allem für jemanden der gerade erst angefangen hat mit longboarden…also, mit Bushings austauschen sollte man sich erst später beschäftigen. ‘Siehe Art Wheelbite‘.

Longboard Rollen

Bei den Longboard Rollen gelten zwei wichtige Sachen; Der Durchmesser und die Härte.

Der Durchmesser

Beziehungsweise, die Größe der Rollen. „Normale“ Skateboards“ haben kleine Rollen, Leute die nur Downhill fahren benutzen extrem große Rollen. Dazwischen gibt es viele Varianten. Große Rollen rollen länger durch, aber kommen dafür langsamer in Gang. In der Regel benutzt man zum Cruisen große Rollen. Achte aber gut darauf welche maximale Größe von Rollen unter das Longboard passen.

Härte

Welche Härte Rollen möchte man haben? Desto weicher sie sind, um so mehr Komfort empfindet man, aber desto langsamer kann man fahren. Ganz weiche Rollen (75a) gleichen Vibrationen aus und haben guten Griff, aber fühlen sich an wie Kaugummi. Ganz harte Rollen (90a) geben einem keinen Komfort, man bekommt alle Vibrationen ab, aber man kann schön schnell fahren. Ein Nachteil von harten Rollen ist, dass man wenig Griff hat, wodurch das Longboard schnell wegrutscht. Dass kann auch als Vorteil gesehen werden; es gibt viele Longboarder die einen Satz „Slide-Rollen“,  runter schrauben wenn sie sliden möchten. Die Rollen sind steinhart.

Gute Zwischenvarianten haben eine Härte zwischen 78a und 85a. Mit der Härte kann man sowohl auf glatten Oberflächen als auch auf unebenen Wegen fahren.

PASS AUF, WHEELBITE

Achte gut darauf dass die Rollen richtig unter das Longboard passen, zu große Rollen könnten einen Wheelbite verursachen. Bei einem Wheelbite berührt eine Rolle die Unterseite des Brettes und man stoppt  sofort. Schmerzhaft. Mit einem ‚Riser‘, einem Plättchen zwischen dem Truck und dem Board wird der Platz für die Rollen vergrößert. Oder man benutzt breitere Trucks, damit die Rollen neben das Brett kommen…das wäre auch eine Option.

Lager

Es ist ganz persönlich…Sie sollen gut rollen und nicht schnell kaputt gehen. Achte bitte nicht zu viel darauf. Auf den Lagern steht eine ABEC-Bezeichnung. Einige machen daraus ein großes Thema, während es oft nichts sagt. Es sagt auf jedem Fall nichts über die Qualität der Lager.

Bei einigen Lagern sieht man die Kugeln..da kommt schnell Schmutz rein. Bei anderen Lagern hat man die Möglichkeit die Plättchen die die Kugeln schützen abzunehmen..das ist einfacher sauber zu machen. Für jeden gibt es etwas passendes..es gibt wenig nennenswerte Unterschiede beim Entwurf oder von der Technik zwischen den verschiedenen preisgleichen Lagern.

Die Lager werden schnell schlechter von der Qualität, wenn man das Longboard im Regen benutzt. Nasse Lager ziehen Sand an, was sich zwischen den Kugeln sammelt.

Spacers

In jeder Rolle gibt es zwei Lager. Dazwischen ist eine kleine Buchse, die Spacer genannt werden. Sie sorgen dafür dass sich die Lager nicht verschieben. Nicht wirklich spannend, aber trotzdem notwendig.

Speedrings

Werden oft mit den Trucks zusammen ausgeliefert. Es sind kleine Beilagscheiben. Zuerst schiebt man eine Beilagscheibe auf die Achse, dann die Rolle, dann wieder eine Beilagscheibe und zuletzt die Achsmutter. Hierdurch gibt es weniger Reibung zwischen der Rolle die rumdreht, und der Achsmutter die fest ist. Man verliert weniger Geschwindigkeit, deshalb werden sie Speedrings genannt.